

Die meisten, die auf ihrer Nordvietnam-Rundreise unterwegs sind, machen in Trang An oder Tam Coc Halt, knipsen ein paar Instagram-Fotos im Ruderboot und verschwinden wieder. Ich hätte fast genau das Gleiche getan. Thung Nham Ninh Binh wird oft nur als Randnotiz behandelt, ein kleines Vogelschutzgebiet, das man am Ende eines langen Tages noch schnell abhakt, wenn ohnehin schon alle verschwitzt und erschöpft sind.
Ehrlich gesagt hatte ich eine ziemliche Touristenfalle erwartet, aber nach meinem Besuch wurde mir klar: Es ist wohl die friedlichste Ecke in der gesamten Provinz Ninh Binh.
Offiziell ausgedrückt handelt es sich um eine 346 Hektar große Ökotourismus-Zone direkt im Herzen des Trang An Weltnaturerbes. In der Praxis ist es aber ein riesiges Areal aus überfluteten Wäldern, pechschwarzen Höhlen, die man im Boot durchquert, und einem Vogelpark, der einfach nur atemberaubend ist.
Hier erfährst du alles, was du vor deinem Trip wirklich wissen musst, inklusive all der organisatorischen Details, die in den glänzenden Broschüren oft gerne weggelassen werden.
Der Name sagt eigentlich schon alles: "Thung" steht für Tal und "Nham" bedeutet steile, felsige Klippen. Wenn man in einem kleinen Holzboot sitzt und komplett von steil aus dem Wasser aufragenden Kalksteinwänden umgeben ist, macht das plötzlich absolut Sinn.
Der Park erstreckt sich über ein weitläufiges Tal, das von sanft geschwungenen Karstbergen eingeschlossen wird. Diese Berge fungieren als natürlicher Windschutz, und in den miteinander verbundenen Seen wimmelt es nur so von Leben. Das schafft ein unglaublich reiches und geschütztes Ökosystem, das Vögel aus ganz Südostasien anzieht.
Neben dem Thung Nham Vogelpark in Ninh Binh erwartet dich außerdem Folgendes:
Der Park ist im Sommer von 7:00 bis 18:00 Uhr und im Winter von 7:30 bis 17:30 Uhr geöffnet.
Wer schon mal in Vietnam unterwegs war, weiß: Die Preisstrukturen bei Sehenswürdigkeiten können oft extrem verwirrend sein. Hier ist die Preisgestaltung jedoch erfrischend unkompliziert, vor allem, weil die Bootsfahrten bereits im Haupteintrittspreis enthalten sind. Es wird also nicht an jeder Ecke noch einmal extra abkassiert.
Leistung | Preis | Gut zu wissen |
|---|---|---|
Standard Eintritt | Erwachsene und Kinder >1,3m: 150.000 VND | Das ist das Hauptticket. Es beinhaltet den Zugang zu Fuß PLUS die Bootsfahrten für die But-Höhle und den Vogelpark. |
Kinder (1m bis 1,29m) | 100.000 VND | |
Kinder unter 1m | Kostenlos | |
Besucher mit Behinderung und Senioren 80+ | Kostenlos | |
Tourguide | 650.000 VND für 4 Stunden | Kostenlos dienstags und donnerstags (9:30-10:30 Uhr und 14:30-15:30 Uhr) für die spirituellen Bereiche und das Museum. |
Elektro-Buggy | 40.000 VND | Super praktisch, wenn man mit kleinen Kindern oder älteren Familienmitgliedern unterwegs ist, da der Park riesig ist. |
Sommer-Pool | 100.000 VND Erwachsene / 50.000 VND Kinder | Befindet sich im Resort-Bereich. |
Parken | Motorroller: 10.000-20.000 VND / Auto: 40.000-50.000 VND | Direkt am Haupttor. |
Kurzer Tipp: Die Tickets kauft man direkt am Gate 1. Falls du an einem gesetzlichen Feiertag dorthin fährst, kauf sie unbedingt im Voraus. Sonst stehst du ewig in einer extrem langen und heißen Schlange.
Von Hanoi aus braucht man etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Vom Stadtzentrum Ninh Binhs fährt man einfach in Richtung Hoa Lu, durchquert Tam Coc und folgt dann einfach den Schildern. Der Park liegt etwa 5 bis 10 Kilometer sowohl von Tam Coc als auch vom Stadtzentrum Ninh Binhs entfernt.
Transportmittel | Fahrzeit | Die Realität |
|---|---|---|
Auto oder Taxi | 1,5 bis 2 Stunden | Schnell und klimatisiert. Wenn du dir die Kosten mit Freunden teilst, ist das ein absoluter Nobrainer. Der Nachteil ist der Preis und man ist vor Ort etwas weniger flexibel. |
Motorroller | 2,5 bis 3 Stunden | Günstig und man hat die absolute Freiheit, auch das nahegelegene Bong Lai Tal zu erkunden. Der Haken? Man fährt ein gutes Stück auf dem Highway 1A, was definitiv vorausschauendes und defensives Fahren erfordert. |
Fahrrad | Am besten ab Tam Coc | Die Straßen ab Tam Coc sind flach und wunderschön. Eine tolle Option, wenn du ohnehin schon in der Nähe wohnst und eine entspannte, landschaftlich reizvolle Fahrt genießen möchtest. |
Sobald man im Park ist, kann man sich auch Fahrräder ausleihen oder einen gut ausgeschilderten, 2 Kilometer langen Wanderweg am Waldrand nutzen. Beide Seiten des Weges sind von hohen Laubbäumen gesäumt, sodass man fast durchgehend im Schatten läuft.
Wenn man online nach Fotos von diesem Ökotourismus-Gebiet sucht, sieht man oft einen Himmel, der förmlich schwarz vor Vögeln ist. Also kreuzten wir hochmotiviert um 14:00 Uhr auf, liefen zur Aussichtsplattform und starrten wie die absoluten Idioten zwanzig Minuten lang auf völlig leere Bäume!
Der Witz an der Sache ist: Man muss bis etwa 17:00 Uhr warten.
Von Herbst bis Frühling ist der späte Nachmittag die Zeit, in der die Vögel von der Nahrungssuche zurückkehren. Zu beobachten, wie sie sich auf den Ästen niederlassen, während sich der Himmel über dem Wasser langsam violett färbt, gehört zu den Momenten, die selbst das lauteste Touristenboot in ehrfürchtiges Schweigen versetzen.
Die Zahlen hier sind wirklich atemberaubend. Das Schutzgebiet erstreckt sich über 18 Quadratkilometer und beheimatet über 50.000 Vögel aus mehr als 40 Arten. Man sieht Störche, Reiher, Dommeln, Eisvögel, Krickenten und tropische Stare. Auch einige stark gefährdete Arten haben hier ihr Zuhause gefunden, darunter der Saruskranich, der Zwergflamingo und der Orienthornvogel. Letztere stehen sogar auf Vietnams Roter Liste.
Der Park liegt geschützt in einem Tal, in dem die miteinander verbundenen Seen reichlich Nahrung bieten. Gleichzeitig schirmen die umliegenden Karstberge das Gebiet vor starken Winden ab. Es ist im Grunde eine perfekte natürliche Festung für nistende Vögel.
Ein wichtiger Hinweis: Die Vögel hier sind wild. Sie tauchen auf, wann und wo es ihnen passt. Wenn man an einem besonders heißen Tag oder außerhalb der Zugsaison kommt, sieht man vielleicht deutlich weniger Schwärme, als die Hochglanzfotos suggerieren. Wer sein Timing aber gut plant, wird garantiert nicht enttäuscht.
Die meisten Besucher kennen nur die But-Höhle und die Meerjungfrauen-Höhle. Tatsächlich gibt es in der Anlage aber vier große Höhlen, und jede von ihnen ist komplett anders.
Ein kurzes Wort zu Höhlen in Ninh Binh generell: Geologen unterteilen sie in "nasse" Höhlen, die noch aktiv durch fließendes Wasser geformt werden, und "trockene" Höhlen, die höher liegen und bereits vollständig ausgebildet sind. Thung Nham bietet beide Typen. Das ist mit ein Grund, warum das Höhlensystem hier deutlich abwechslungsreicher ist als an vielen anderen Orten in Ninh Binh.
Dies ist mit rund 5.000 Quadratmetern die größte Höhle im gesamten Thung Nham Komplex. Sie liegt etwa 200 Meter hinter dem Eingangstor und ist gut nach rechts ausgeschildert. Der Haken? Man muss mehr als 400 steile Steinstufen erklimmen. Das schreckt viele Touristen ab und sorgt dafür, dass man hier oben herrlich seine Ruhe hat.
Einheimische aus Ninh Binh erzählen, dass sie bereits im 10. Jahrhundert entdeckt wurde. Die Höhle ist in drei getrennte Kammern unterteilt, die von den Vietnamesen symbolisch Erde, Hölle und Himmel genannt werden. Laut einer lokalen Legende bauten frühe Siedler im Inneren einen Altar, um dem Himmel Opfer darzubringen und für gutes Wetter zu beten. Sie nannten sie "Vai Gioi" (was so viel wie "die Schulter" bedeutet), da sie glaubten, dass diese Höhle genau die Schnittstelle zwischen Himmel und Erde sei. Bei den Einheimischen gilt sie bis heute als ein Ort, an dem aufrichtige Gebete erhört werden. Ob man nun daran glaubt oder nicht: Die Felsformationen im Inneren sind absolut spektacular und vor allem viel weniger überlaufen als alles in Trang An.
Die But-Höhle ist etwa 500 Meter lang. Anders als die oft bunt beleuchteten und mit Holzstegen ausgebauten Höhlen im restlichen Vietnam, durchquert man diese hier in einem kleinen Ruderboot bei völliger Dunkelheit. Unsere Ruderin drückte uns eine schwere, verbeulte Taschenlampe in die Hand, die aussah, als hätte sie einen Krieg überlebt, und dann glitten wir einfach in die absolute Finsternis. Die tiefe Stille da drinnen ist anfangs fast unheimlich, aber auf eine unglaublich gute Art und Weise.
Es gibt hier ganz bewusst keine fest installierte Beleuchtung. Die Parkverwaltung hat sich entschieden, die Höhle in ihrem natürlichen Zustand zu belassen, anstatt sie wie so viele andere vietnamesische Höhlen mit bunten LEDs auszustatten. Wer sich die Stalaktiten genauer ansehen möchte, sollte sich am besten noch eine eigene, starke Taschenlampe mitbringen.
Ihren Namen verdankt die Höhle einer lokalen Legende: Ein wohlwollender alter Mann führte einst Siedler hierher, um ein fruchtbares Gebiet zu finden, in dem sie in Wohlstand leben konnten. Spätere Versionen der Geschichte besagen, dass der alte Mann in Wirklichkeit Buddha in Menschengestalt war, der ihnen den richtigen Weg wies. Die Einheimischen zeigen einem bei der Fahrt oft eine Tropfsteinformation direkt neben dem unterirdischen Fluss und versichern einem voller Inbrunst, dass das der alte Mann sei.
Die Meerjungfrauen-Höhle ist ebenfalls rund 500 Meter lang und eine typisch "nasse" Höhle, das Wasser formt den Stein hier also noch aktiv. Diese Höhle erkundet man allerdings zu Fuß, über einen Bambussteg, den der Park extra dafür angelegt hat. Wenn das Licht im richtigen Winkel auf die Stalaktiten fällt, sehen sie tatsächlich ein bisschen wie schillernde Fischschuppen aus. Aber Vorsicht: Die Treppen dort werden extrem rutschig. Flip-Flops sind hier ein absolutes No-Go, es sei denn, man möchte unbedingt seine Auslandskrankenversicherung auf die Probe stellen.
Wer genau in den Höhlenbach schaut, kann Schwärme von Kletterfischen (Tổng Trường) entdecken. Diese Fischart galt in der alten Hauptstadt Hoa Lu einst als exklusive Spezialität, die nur den Königen serviert wurde.
Hinter dem Namen der Höhle verbirgt sich eine traurige Legende: Eine Meerjungfrau soll hier zu Stein erstarrt sein, nachdem sie ihre große Liebe an einen Prinzen verloren hatte. Man sagt, die Tropfsteinformationen stellen Korallenriffe, Delfine und Meerjungfrauen dar, die im Rhythmus des tropfenden Wassers tanzen.
Eine etwas kleinere Höhle, die den Stopp aber absolut wert ist. In ihrem Inneren befindet sich ein kristallklares Becken und einzigartige Felsformationen. Mit etwas Fantasie fühlt man sich hier tatsächlich wie in einem winzigen Unterwasser-Königreich.
Dieser Bereich wurde klar für Entspannung und schöne Fotos konzipiert, bietet aber überraschend viel Substanz.
Die Blumengärten wechseln je nach Jahreszeit ihr Gesicht. Abhängig vom Monat blühen hier Sonnenblumen, Buchweizen oder Raps. Der berühmte "Baum der Liebe" und die "Brücke der Liebe" sind die absoluten Foto-Hotspots und ja, sie sind bei verliebten Pärchen genau so beliebt, wie man sich das vorstellt.
Die Obstplantagen sind jedoch der wahre Geheimtipp. Hier wachsen Brustbeeren, Sternäpfel, Papayas, Longan, Guaven, Litschis und Pomelos. Und hier ist das große Geheimnis, das scheinbar kaum jemand erwähnt: Die Früchte sind im Eintrittspreis inbegriffen! Zur Erntezeit kann man einfach durchspazieren und so viel essen, wie man möchte. Allein das ist schon ein Grund, im Sommer vorbeizuschauen.
Wer mit Kindern reist, wird das Farm-Erlebnis lieben. Besucher können hier selbst beim Pflanzen von Bäumen oder Gemüse mithelfen. Es richtet sich primär an Familien und Schulklassen aus Hanoi, ist aber eine wunderbar entspannende Abwechslung zum ganzen Höhlenklettern.
Zudem kann man auf dem Gelände angeln oder sich Fahrräder ausleihen, wenn man das Tempo komplett drosseln möchte.
Für alle, die sich für vietnamesische Spiritualität und Geschichte interessieren, liegt der Gối Đại Tempel fast ganz oben auf dem Hügel. Im Inneren befindet sich eine Statue von Quốc Mẫu, der Muttergöttin der vietnamesischen Volksreligion. Genau diese Gottheit wird übrigens auch im Tran Tempel im nahegelegenen Hoa Lu verehrt.
Am Fuße des Tempels thront ein riesiger Banyanbaum, der laut den Einheimischen über 1.000 Jahre alt ist. Er wird liebevoll der "Feenbaum" genannt. Man glaubt, dass sein uralter Schatten selbst während der schlimmsten Stürme "Schutz für ein ganzes Leben" spendet. Direkt daneben gibt es einen kleinen Schrein für König Dinh Tien Hoang. Er war der lokale Feldherr, der Vietnam vereinte und das erste Dai Co Viet Königreich gründete.
Selbst wenn spiritueller Tourismus nicht so dein Ding ist, lohnt sich der Aufstieg zum Tempel, denn von hier oben hat man einen der besten Ausblicke über das gesamte Tal.
Viele fragen sich, ob es sich lohnt, direkt das Thung Nham Resort innerhalb des Parks zu buchen. Es ist absolut in Ordnung, wenn man buchstäblich mitten in der Landschaft aufwachen und morgens als Erstes das Zwitschern der Vögel hören möchte.
Ganz ehrlich: Ein Aufenthalt in einem günstigen Homestay direkt vor den Toren im Tam Coc Gebiet war für mich die deutlich bessere Wahl.
Meine wichtigste Erkenntnis aus diesem Trip: Lasst euch Zeit! Hier ist der optimale Zeitplan, damit ihr die Höhlen in völliger Ruhe genießen könnt und genau zur magischen "Golden Hour" im Vogelpark steht.
08:30 Uhr: Ankunft und Kaffee Seid früh da, bevor die Mittagshitze erbarmungslos zuschlägt. Holt euch die Tickets und schnappt euch in der Nähe des Eingangs einen vietnamesischen Eiskaffee, um richtig wach zu werden.
09:00 Uhr: Hang Vai Gioi Startet mit der größten Höhle, solange die Beine noch frisch sind. Die über 400 Stufen lohnen sich extrem, wenn man die gewaltigen Kammern noch völlig für sich alleine hat.
10:30 Uhr: Bootsfahrt in die But-Höhle Lasst euch im Dunkeln durch die But-Höhle rudern. Am Vormittag, bevor die großen Reisegruppen eintrudeln, ist die Atmosphäre hier fast meditativ.
12:00 Uhr: Meerjungfrauen-Höhle und Unterwasserpalast Erkundet zu Fuß die Meerjungfrauen-Höhle und den Unterwasserpalast. Genau jetzt zahlen sich die Schuhe mit gutem Profil aus. Haltet auch unbedingt Ausschau nach den Kletterfischen im Wasser.
13:00 Uhr: Mittagspause Zeit fürs Mittagessen. Ihr könnt euch in den Restaurants vor Ort durch die regionalen Spezialitäten wie Ziegenfleisch probieren oder einfach schnell nach Tam Coc düsen, um dort günstiger und authentischer zu essen.
14:30 Uhr: Obstplantagen, Tempel und Blumengärten Nutzt den frühen Nachmittag für einen Verdauungsspaziergang. Streift durch die Obstplantagen (und snackt kostenlos frisches Obst, falls Saison ist), klettert zum Gối Đại Tempel für den fantastischen Ausblick und flaniert durch die blühenden Gärten.
16:00 Uhr: Den besten Platz im Vogelpark sichern Macht euch ganz langsam auf den Weg in Richtung Vogelpark. Ihr solltet idealerweise schon im Boot sitzen, bevor die riesigen Vogelschwärme ankommen. Meistens setzt genau um diese Zeit eine kühle Nachmittagsbrise ein, die sanft durch die Blätter am See weht.
16:30 bis 18:00 Uhr: Das große Finale Beobachtet im warmen Licht des Sonnenuntergangs, wie Tausende Vögel in ihre Nester zurückkehren. Der Anblick hunderter weißer Kraniche vor dem Abendhimmel, der sich allmählich rosa verfärbt, ist für viele das absolute Highlight ihres gesamten Ninh Binh Trips. Sobald die Sonne hinter den Karstbergen verschwindet, macht ihr euch auf den Weg zum wohlverdienten Abendessen.
Man braucht mindestens einen halben Tag, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Ein ganzer Tag ist jedoch absolut empfehlenswert, damit man nicht gehetzt von einer Höhle zur nächsten rennen muss und die Vogelbeobachtung am Abend wirklich genießen kann.
Das hängt komplett davon ab, in welchem Monat man anreist, da sich die Landschaft massiv verändert. Im Sommer locken die voll beladenen Obstbäume und der Pool. Im Herbst und Frühling hingegen ziehen die riesigen Vogelschwärme ein, um zu nisten. Jede Jahreszeit hat hier ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Charme.
Der Park öffnet in der Regel täglich von 7:00 bis 18:00 Uhr. Aber nicht vergessen: Die allerbeste Zeit zur Vogelbeobachtung ist der späte Nachmittag, etwa zwischen 16:30 und 18:00 Uhr.
Es befindet sich im Dorf Hai Nham, Gemeinde Ninh Hai, Bezirk Hoa Lu, Ninh Binh. Wenn man auf die Karte schaut, liegt es kurz hinter Tam Coc und Bich Dong, grob 5 bis 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Die meisten Sehenswürdigkeiten an Land (Hang Vai Gioi, die Meerjungfrauen-Höhle, die Obstplantagen, den Tempel) kann man völlig frei zu Fuß erkunden. Für die But-Höhle und den Vogelpark braucht man allerdings ein Boot. Die Kosten dafür sind glücklicherweise schon im Ticketpreis inbegriffen.
Tickets kosten 150.000 VND pro Erwachsenem. Damit sind der allgemeine Zugang sowie die wichtigsten Bootsfahrten bereits abgedeckt. Besucher mit Behinderung und Senioren ab 80 Jahren haben sogar freien Eintritt.
Die absolute Hochsaison ist die Nistzeit, die von Herbst bis zum Frühling reicht. Die perfekte Tageszeit ist der späte Nachmittag, von ca. 16:30 bis 18:00 Uhr.
Ja, die Fahrt mit dem Motorroller ist völlig problemlos. Direkt am Eingang des Areals gibt es einen riesigen, bewachten Parkplatz. Das Parken kostet zwischen 10.000 und 20.000 VND für einen Roller und 40.000 bis 50.000 VND für ein Auto.
Wenn man an einem normalen Wochentag kommt, reicht es völlig aus, die Tickets an der Kasse zu kaufen. Plant man den Besuch aber an einem Feiertag oder Wochenende, erspart eine Vorabbuchung einem garantiert stundenlanges Anstehen.
Absolut. Der Park ist generell sehr gut zugänglich. Einige Höhlen wie die Meerjungfrauen-Höhle oder Hang Vai Gioi haben zwar steile Treppen, aber auf dem riesigen Gelände an sich kann man wunderbar den Elektro-Buggy-Service nutzen, um weite Strecken bequem zurückzulegen.
Ja, das Gebiet liegt direkt in der Kernzone des Trang An Landschaftskomplexes, der offiziell zum UNESCO Weltkultur- und Naturerbe gehört.
Das Gebiet wurde von der "Doanh Sinh Tourism and Trading JSC" unter der Leitung des lokalen Unternehmers Pham Cong Chat entwickelt. Er war es, der das ursprünglich wilde, unberührte Tal in das heutige Reservat verwandelte.
Abgesehen vom Vogelpark und den Höhlen bietet der Park saisonale Blumengärten, eine riesige tropische Obstplantage (wo man gratis Obst pflücken darf), das Farm-Erlebnis, Angelmöglichkeiten, einen Fahrradverleih, spirituelle Stätten und sogar einen Pool für den Sommer.
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